Inspiration2019-01-30T10:00:20+00:00

Inspirationen

Wegweisende Gedankenanstöße

„Du kannst die Wellen des Ozeans nicht aufhalten, aber du kannst lernen, auf ihnen zu reiten.“

- Jon Kabat-Zinn

„Die Beste Weise sich um die Zukunft zu kümmern besteht darin, sich sorgsam der Gegenwart zuzuwenden.“

- Thích Nhất Hạnh

Das Geheimnis der Zufriedenheit

Es kamen einmal ein paar Suchenden zu einem alten Zenmeister, „Herr, fragten sie „Was tust du um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.“. Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Und wenn ich esse, dann esse ich.“.

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was also, ist dein Geheimnis?„. Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.

Die Unruhe und den Unmut der suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch ihr und ihr geht und ihr esst. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon ans Aufstehen. Während ihr aufsteht, überlegt ihr wohin ihr geht und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance glücklich und zufrieden zu sein.

Die Geschichte vom alten Indianer

Ein alter Indianer lebte allein mit seinem Sohn in seinem Wigwam. Er hatte nur noch ein altes Pferd. Eines Tages lief ihm das Pferd davon. Da kam der Nachbar des alten Indianers und sagte: „Was bist Du nur für ein Pechvogel. Welch ein Unglück!“ Der alte Indianer saß immer ruhig vor seinem Wigwam. Er antwortete nur: „Unglück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?

Der Sohn des alten Indianers ging auf die Suche nach dem Pferd. Tagelang durchstreifte er die Berge und Täler. Schließlich kam er in ein abgelegenes Seitental und fand dort das alte Pferd inmitten einer Herde von 12 rassigen Wildpferden. Der junge Indianer fing sie alle ein und kam schließlich mit 13 Pferden zurück. Da schien der alte Indianer nun ein gemachter Mann. Der Nachbar kam angerannt und rief: „Was hast du doch für ein Glück! Jetzt hast du gleich eine ganze Herde von 13 Pferden! Welch ein großes Glück!“ Der alte Indianer antwortete nur: „Glück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?

Der Sohn des alten Indianers begann, die Wildpferde einzureiten. Schließlich geschah es. Er fiel vom Pferd und brach sich ein Bein. Da lag er nun im Wigwam des Vaters und musste gepflegt werden. Da kam der Nachbar und wollte sein Mitgefühl ausdrücken. „Jetzt hattest du endlich mal Glück und dann so etwas. Das tut mir sehr leid. Wer weiß was aus deinem Sohn wird? Welch ein Unglück!“ Der alte Indianer antwortete nur: „Unglück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?

Da wurden alle jungen Männer auf den Kriegspfad gerufen. Alle erwachsenen Söhne verließen ihr zuhause, um einen befeindeten Stamm anzugreifen. Nur der Sohn des alten Indianers blieb zuhause. Er war nicht zu gebrauchen. Da kam der Nachbar und sprach: “Welch ein Glück im Unglück! All meine Söhne ziehen nun fort. Nur du behältst deinen Sohn. Was hast du nur für ein Glück!“ Der alte Indianer antwortete nur: „Glück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?

Und so kam es dann auch. Die jungen Männer waren erfolgreich und überraschten den feindlichen Stamm. Reich war ihre Beute aus den Wigwams des Feindes. Sie schmückten ihre Zelte damit reichhaltig aus. Der Nachbar wurde auch von seinen Söhnen reich beschenkt und wollte dem alten Indianer ein Stück der Beute abgeben. „Was bist du doch für ein Pechvogel. Du tut mir leid. Gerne gebe ich dir etwas ab. Du sollst nicht leer da stehen in deinem Unglück.“ Der alte Indianer verzichtete jedoch freundlich und antwortete nur: „Unglück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?

Der überfallene Indianerstamm sann auf Rache. Die Überlebenden fanden sich schließlich mit einem befreundeten Stamm zusammen und überfielen den Stamm des alten Indianers. Sie plünderten und brandschatzten in allen Zelten, in denen sie ihr geraubtes Hab und Gut vorfanden. Nur den spärlichen Wigwam des alten Indianers und seines verkrüppelten Sohnes verschonten sie. Nebenan lag der Nachbar tot vor seinem abgebrannten Wigwam. Der alte Indianer saß immer noch vor seinem Zelt und blickte umher: „Glück-Unglück? Wer weiß? Warten wir ab. Wer weiß, wozu es gut ist?!

Die Disziplin macht Urlaub

Die Disziplin hatte es satt.

Nicht nur, dass sie immer von allen aufgezogen wurde, ein Streber zu sein, manchmal war ihr ihre strenge Arbeitsmoral selbst zu viel. Sie sehnte sich danach, einmal nicht aufpassen zu müssen und Urlaub zu machen, so wie andere auch. Faul sein, die Seele baumeln lassen. Ja, das klang gut. Und so erstellte die Disziplin einen Plan: 1. Lange ausschlafen, mindestens bis 9.00 Uhr 2. Danach frühstücken, mindestens eine Stunde lang. 3. Dann mindestens eine Stunde auf dem Sofa liegen und nichts tun.

Auf diese Weise plante die Disziplin jeden Urlaubstag durch – schließlich musste jede Minute gut zum Erholen genutzt werden!

Am nächsten Tag begann sie, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Allerdings stellte sich heraus, dass die Sache mit den Ferien nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte. Denn ganz ehrlich: So viel anders als sonst fühlte sich so ein Urlaub auch nicht an! Was nur alle daran fanden?

Nach einigen Tagen beschloss die Disziplin, dass es genug sei mit dem Urlaub und begann wieder mit ihrer Arbeit.
Als Erstes machte sie dafür einen Plan…

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